Training

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Im Jahr 2003 wurde Karate von der Weltgesundheitsorganisation WHO zum gesundheitsfördernden Sport erklärt. Das ist ein wichtiges Prädikat. Karate ist ein Sport, der viele Sportbegeisterte, ganz gleich welchen Alters oder Geschlecht, vereinen kann. Es kann als Ganzkörpersport, Gymnastik in einfacher Form oder als Selbstverteidigung durchgeführt werden.

Aufgrund der vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ein idealer Ausgleich zum Alltagsstress. Darüber hinaus werden Kraft, Ausdauer,  Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit im hohen Maße trainiert, durch Atem- und Konzentrationsübungen die Körperwahrnehmung geschult.

Nicht der Sieg über andere ist das eigentliche Ziel von Karate, sondern der Sieg über die eigenen Schwächen. Der systematische Aufbau der Entfaltung der Persönlichkeit, Selbstbeherrschung und Konzentration sowie die Achtung des Partners (Gegners) haben oberste Priorität.

Info zur Selbstverteidigung ,

Sunzi u. 500v. chr.

Was einen Angreifer/ Gegner dazu bewegt sich zu nähern, ist die aussicht auf einen Vorteil beim Angriff;

Was den Angreifer / Gegner vom Angreifen / Kommen abhält ist die Aussicht auf Schaden  !!!

Die Trainingsstunden konzentrieren sich in erster Linie auf das Erlernen, Vertiefen und Festigen von Karatetechniken im Shotokan-Stil. Klassische Selbstverteidungstechniken sind hier ebenso inbegriffen wie die am Karate-Alltag orientierten Anwendungsbeispiele (Bunkai). Die Trainingsinhalte orientieren sich an den 3 Säulen des Karate: Kihon, Kata und Kumite. (d.h. Grundschule, Aneinanderreihung von festgelegten Techniken und Partnertraining bzw. Kampf).

Das Aufwärm- und das Muskelaufbautraining richten sich im wesentlichen auf die Trainingsinhalte aus. Der Muskelaufbau wird im einzelnen schon viel früher auf die kommende Herausforderung in der Übungsstunde angepasst, ein kontinuierliches trainieren (mind. 1x pro Woche) sollte deshalb Pflicht sein, um den Anforderungen der einzelnen Säulen aus dem Karatetraining ohne Verletzung zu bestehen. Die erlernten Grundschultechniken und erlernten Katas werden durch die Bunkaiversionen so geübt, dass sie für jeden Übenden als Selbstverteidigung verinnerlicht und straßentauglich ausgeführt werden können. Kumitetechniken werden erst einzeln geübt und danach zu Kombinationen aufgebaut. Arm und Fußtechniken sind in ausgewogener Weise vorhanden.

Ausgebildete Trainer werden durch die anfänglichen Schwierigkeiten führen. Durch die Betreuung in einer eigenen Gruppe können die besten Fortschritte erzielt werden.

Eine Übersicht der aktuellen Trainingszeiten finden Sie hier.