Anfängerkurs 03.03.2017 18:30 Halle Sibi 1

Wir beschäftigen uns mit Karate.
Das hat mit Bewegung (daher Bewegungskunst) und mit Kampf zu tun (daher Kampfkunst). Karate steht so, wie wir es auffassen und betreiben, auch mit asiatischer Philosophie und Medizin in Beziehung.
Wir entwickeln in unserem Karate soziale Kompetenz und schärfen unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung; das ist wichtig für das Erlernen von Fähigkeiten, die in der Selbstverteidigung gebraucht werden. Karatetreiben in unserem Sinne hilft, die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung zu entwickeln. Diese ist der Ausgangspunkt für das Streben nach Selbsterkenntnis. Und diese ist im traditionellen Karate eines der höchsten Ziele.
Weil wir Karate "lebensbegleitend" auffassen, unterhalten wir keine Seniorensportgruppe. Wir integrieren. Wir reden nur normalerweise nicht drüber. Bei uns kann man ab 40, 50, 60, 70 und später mit Karate anfangen. Aber auch früher. Zur Zeit ist unser jüngstes Mitglied 6 Jahre alt und unser ältestes 71. Beide sind Anfänger.
Wir berücksichtigen natürlich in unserer Übungspraxis das Lebensalter. Jeder hat in jenem Alter andere Bedürfnisse und andere Präferenzen. Jeder kann und wird sich bei uns eigene Leistungsziele setzten. Wir helfen ihm, diese Ziele für sich selbst zu formulieren und unterstützen ihn im Rahmen unseres Dôjôs in seinem Bestreben, diese auch zu erreichen.